Das Hachinger Tal
Von der Eiszeitrinne zum Bach und Wirtschaftsraum
Das Hachinger Tal ist das von Süd nach Nord verlaufende Tal des Hachinger Bachs im Südostteil der Münchner Schotterebene. Eine offizielle, scharfe Grenze hat es nicht — gemeint ist im Kern das Einzugsgebiet des Bachs: von seinem Ursprung bei Oberhaching/Deisenhofen über Taufkirchen bis zur Münchner Stadtgrenze in Unterhaching, im weiteren Umfeld dazu Brunnthal und Sauerlach.
Interaktive Karte (benötigt JavaScript). Alle eingetragenen Betriebe:
- Kindler Webservices — Bischofshofener Str. 9, 82008 Unterhaching
- Peter Alarm — Schäftlarnstraße 21, 82008 Unterhaching
- Steuerkanzlei Karbstein — Kapellenstraße 20 (3. OG), 82008 Unterhaching
- MYOGA — Dorfstraße 4, 85662 Hohenbrunn
Kartendaten: OpenStreetMap
- Internet & IT
- Haus- & Sicherheitstechnik
- Recht & Steuern
- Gesundheit & Wellness
Beschriftungen: die Orte · Pins: eingetragene Betriebe · Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende
Was ist das Hachinger Tal?
Eine eindeutige Definition gibt es nicht — den Begriff verwenden Gemeinden, Vereine, Schulen und Betriebe für ihre Region südlich von München, ohne dass eine Linie auf der Karte ihn festlegt. Geografisch fassbar ist das Tal aber durchaus: Es ist die langgestreckte, flache Senke des Hachinger Bachs, die von Süd-Süd-West nach Nord-Nord-Ost durch den Südostteil der Münchner Schotterebene zieht.
Entstanden ist diese Rinne in der letzten Eiszeit: Sie war — neben dem Tal der Isar — eine der Schmelzwasserabflussrinnen des längst verschwundenen Gletschersees am Alpenrand. Heute beginnt der Bach zwischen Deisenhofen und Oberhaching, wo aus dem trockenen Gleißental durch austretendes Grundwasser nach und nach ein Bach wird (eine punktgenaue Quelle gibt es nicht; damit er nicht trockenfällt, wird sogar Grundwasser eingespeist). Im oberen Abschnitt um Deisenhofen ist das Tal noch eng — 100 bis 800 Meter breit, mit bis zu 15 Meter hohen Flanken —, in Taufkirchen weitet es sich auf rund anderthalb Kilometer und ebnet sich danach vollends ein. Über Furth, Potzham und Taufkirchen fließt der Bach nach Unterhaching und weiter Richtung München-Perlach, wo sein Wasser historisch in der Schotterebene versickerte. In Unterhaching ist der Bachlauf in einem Teil des „Landschaftsparks Hachinger Tal" renaturiert worden — der großen Grün- und Erholungsfläche auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes.
Auf dieser Seite fassen wir das Tal etwas weiter — als gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum: die drei „Tal-Gemeinden" Oberhaching, Taufkirchen und Unterhaching, dazu Brunnthal und Sauerlach im südlich anschließenden Umland. Für die Betriebe hier sind das ohnehin kurze Wege, oft dieselbe Kundschaft und derselbe Münchner Süden. Mehr zu jeder Gemeinde:

Unterhaching
3 BetriebeGrößte Gemeinde im Tal, direkt an der südlichen Stadtgrenze Münchens — Wohnort, Gewerbestandort und Sitz vieler Betriebe aus diesem Verzeichnis.

Taufkirchen
Direkt südlich von Unterhaching am Hachinger Bach — hier weitet sich das Tal, mit geschützten Feuchtwiesen, gewachsenem Ortskern und eigenem Gewerbe.
Ortsteile: Potzham, Winning, Am Wald

Oberhaching
Im Süden des Tals, wo der Hachinger Bach entsteht — neun Gemeindeteile (u. a. Deisenhofen, Furth, Laufzorn), viel Wald, gute Bahnanbindung und ein traditionsreicher Gewerbestandort.
Ortsteile: Deisenhofen, Furth, Laufzorn, Oberbiberg, Kreuzpullach, Ödenpullach

Brunnthal
Im südlich anschließenden Umland des Tals, am Übergang zum Voralpenland — ländlich geprägt, mit dem bekannten Gewerbepark an der A8.
Ortsteile: Hofolding, Faistenhaar, Kirchstockach, Otterloh

Sauerlach
Südlichste Gemeinde im Umfeld des Tals, mitten zwischen großen Wäldern — gute Bahnverbindung und ein lebendiger Ortskern mit eigenem Handwerk und Handel.
Ortsteile: Arget, Altkirchen, Lochhofen, Lanzenhaar

Hohenbrunn
1 BetriebIm östlichen Umfeld des Tals, zwischen Münchner Schotterebene und Ebersberger Forst — Wohngemeinde mit eigenem Gewerbe und guter S-Bahn-Anbindung.
Ortsteile: Riemerling, Luitpoldsiedlung, Wächterhof
Quellen u. a.: Wikipedia („Hachinger Bach", Gemeindeartikel) und die Gemeinde-Websites.
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