Oberhaching
Im Süden des Tals, wo der Hachinger Bach entsteht — neun Gemeindeteile (u. a. Deisenhofen, Furth, Laufzorn), viel Wald, gute Bahnanbindung und ein traditionsreicher Gewerbestandort.

Oberhaching liegt im Süden des Hachinger Tals — und ist gewissermaßen der Anfang des Tals: Zwischen dem Ortsteil Deisenhofen und Oberhaching wird aus dem trockenen Gleißental, das vom Deininger Weiher herkommt, durch austretendes Grundwasser nach und nach der Hachinger Bach. Eine punktgenaue Quelle gibt es nicht; damit der Bach nicht trockenfällt, wird sogar Grundwasser eingespeist. Im oberen Verlauf um Deisenhofen ist das Tal noch eng — gut 100 bis 800 Meter breit, mit bis zu 15 Meter hohen Flanken.
Zur Gemeinde gehören neun Gemeindeteile — neben Oberhaching selbst u. a. Deisenhofen mit seinem Bahnhof, Furth, der Weiler Laufzorn mit dem historischen Schloss sowie Oberbiberg, Kreuzpullach und Ödenpullach. Am Rand des Perlacher Forsts liegt die Kugler Alm — aus einer Verpflegungsstation für die Eisenbahnbauer entstanden, heute Ausflugsgaststätte mit großem Biergarten und (umstrittener) Anspruch, Erfinderin des Radlers zu sein.
Die Lage ist ideal für alle, die das Pendeln nach München leid sind: Von Deisenhofen aus fahren S-Bahn und Regionalzüge in kurzer Folge in die Stadt, gleichzeitig grenzt die Gemeinde an ausgedehnte Wälder. Wirtschaftlich ist Oberhaching ein erfahrener Gewerbestandort — ein gut ausgebautes Gewerbegebiet, viele mittelständische Unternehmen, dazu Handwerk und Dienstleistung in den Dörfern. Für dieses Verzeichnis ist Oberhaching der südliche Eckpfeiler des Tals.